CREATED DIAMOND

Synthetische Diamanten sind im Labor gezüchtete Steine, optische chemische und physikalische Eigenschaften sind vom Naturdiamanten nur schwer unterscheidbar. Die 4 C’s werden wie die von natürlich gewachsenen Diamant bestimmt. Entgegen den Diamant-Imitationen wie Zirkonia oder synthetischem Moissanit in günstigem Schmuck bestehen die im Labor hergestellten Diamanten also ebenfalls zu 100% aus Kohlenstoff und weisen dieselbe Härte auf. Jedoch handelt es sich bei den viel weicheren Zirkonia-Steinen um künstlich hergestellte Eiskristalle aus Zirconiumoxid.

Entgegen den Diamant-Imitationen wie Zirkonia oder synthetischem Moissanit in günstigem Schmuck bestehen die im Labor hergestellten Diamanten also ebenfalls zu 100% aus Kohlenstoff und weisen dieselbe Härte auf. Jedoch handelt es sich bei den viel weicheren Zirkonia-Steinen um künstlich hergestellte Eiskristalle aus Zirconiumoxid.

Brillanten

 

Der runde oder auch Brillant-Schliff gilt als die klassische und auch beliebteste Diamantform.
Wir bieten Ihnen Brillanten in allen Größen und Qualitäten, gerne auch exakt kalibriert nach Durchmesser oder Gewicht. Die Durchmesser variieren im Durchschnitt mit 0,05-  0,1 mm.

 

Wir haben uns bei den Qualitäten vorrangig auf die Farben D-G (Top Wesselton) und die Reinheit VS und SI spezialisiert.

Unsere Lieferzeit beträgt in der Regel 1-2 Werktage.

Fantasieschliffe

Zu den Fantasieschliffen zählen die vom Brillanten abgeleiteten Schliffformen Oval, Marquise, Tropfen, Herz.
Die Schliffe Radiant und der Princess-Schliff zählen zu den neueren Fantasieschliffen.
Zu den klassischen Treppenschliffen gehört der Smaragd und Baguette-Schliff.

  • Die symmetrische, länglich gerundete Form ist eine gerne gewählte Alternative zum klassischen runden Schliff
  • Ovale Diamanten sehen verglichen mit etwa runden Diamanten bei gleichem Karatgewicht größer aus. Außerdem ist diese Form besonders vorteilhaft für kurze Finger.
  • Auch bekannt als Navette, hat einen spitzen Basis- und Endpunkt
  • Bei der Wahl des Diamanten sollten sie bei der Navette Form besonders auf die Reinheit und die Farbe achten

 

  • Der „Pear-Cut“ gleicht einem glitzernden Tropfen. Diamanten im tropfenförmigen Schliff sind seit jeher eine beliebte Wahl für Verlobungsringe. Anders als der runde oder ovale Schliff sind sie asymmetrisch und daher etwas spezieller.
  • Der Farbton des Diamanten ist besonders am spitzen Ende sehr gut erkennbar. Daher sollte man bei der Auswahl auf einen Farbton am oberen Ende der Skala achten.

 

  • Eine eckige Diamantform, die durch zahlreiche Facetten hohe Brillanz erlangt
  • Anders als der Princess- Schliff gehört er zu den Stufen-Schliffen und glänzt daher im Vergleich mit weniger Facetten
  • Diamanten im Radiant-Schliff gibt es nicht nur in quadratischer, sondern auch in länglich rechteckiger Form

 

  • Es handelt sich um eine eckige Diamantform, die sich in Anordnung der Facetten vom Radiant-Schliff unterscheidet
  • Seine quadratische Form mit den typischen 57 oder 76 Facetten verleiht Diamanten in dieser Form ein atemberaubendes Funkeln. Ein toller Nebeneffekt: Die vielen Facetten dieses Schliffs kaschieren kleine Unreinheiten im Inneren des Diamanten.

 

  • Auf Englisch „Emerald-Cut“ genannt. Zählt zu einem der elegantesten Schliffe und gehört zu den Stufen-Schliffen. Im Gegensatz zum Brillantschliff hat er daher weniger, aber dafür größere Facetten.
  • Wegen seiner relativ großen Tafel (der oben liegenden, größten Facette) wird empfohlen, bei der Auswahl eines Diamanten in diesem Schliff auf besonders hohe Reinheit (z.B. VVS, VS1) zu achten.
  • Im Smaragd-Schliff geformte Diamanten wirken enorm edel & elegant und sind absolut zeitlos

 

  • Diamanten im Baguette-Schliff sind etwa zwei – bis dreimal so lang wie breit.
  • Von oben betrachtet entspricht ihre Form typischerweise einem exakten Rechteck.
  • Die wenigen, großen Facetten des Baguette-Schliffs lassen diese Diamanten weniger funkeln als zum Beispiel runde Diamanten.
  • Kaum eine andere Form wirkt jedoch so luxuriös und edel wie dieser Schliff.

zertifizierte Diamanten

Wofür brauche ich ein Zertifikat beim Diamantkauf?

  • Die Aufgabe und das Ziel der Labore ist, Käufern eines zertifizierten Diamanten durch Ihr Bewertungsgutachten die Sicherheit zu geben, dass der Diamant auch tatsächlich die Qualität aufweist, für die Sie bezahlt haben
  • Der Diamant wird dabei von einem Team von Gemmologen bzw. Diamantgutachtern nach weltweit festgelegten Kriterien überprüft
     

Was muss beim Kauf eines zertifizierten Diamanten beachtet werden?

  • Ein Zertifikat ist eine unabhängige, neutrale und professionelle Bewertung eines Diamanten, welches die Qualität und somit auch den Wert des Diamanten ausweist und damit auch im Wiederverkaufsfall den Wert objektiv sicherstellt
  • Aus diesem Grund bieten wir nur Diamanten mit Zertifikaten von Zertifizierungsinstituten an, die höchste Anerkennung genießen
     

Diese sind:

  • GIA wurde 1931 gegründet und ist heutzutage das bekannteste und weltweit angesehenste Institut
  • Dieses Insitut erstellt präzise Gutachten und legt die Bewertungskriterien am strengsten aus
  • Diamanten mit einem GIA-Zertifikat haben daher die größte Wertbeständigkeit. Aus diesem Grund ist für den Kauf zu beachten, dass Diamanten, die mit dieser Organisation ausgezeichnet worden sind, meistens die höchsten Preise erzielen.
  • Diamanten mit Zertifikaten von HRD, sind vor allem in Europa weit verbreitet
  • Die Zertifikat von HRD, einem in Antwerpen ansässigen Zertifizierungsinstitut, sind sehr anerkannt, da sie genau und streng in der  Bewertung von Diamanten sind
  • Das Institut ist quasi das europäische Pendant zu GIA
  • Im Vergleich zu GIA bewertet HRD im oberen Bereich der Farbskala tendenziell etwas strenger und im unteren Bereich etwas weniger streng. HRD- Diamanten sind deshalb etwas günstiger.
  • Das Institut mit dem Hauptsitz in Anwerpen gehört zu den ältesten und größten Zertifzierungsstellen weltweit
  • IGI Zertifikaten darf man unterstellen, dass Sie Diamanten höher bewerten als GIA oder HRD – das bedeutet, dass Sie im Grenzfall eher die bessere Bewertung wählen
  • Aus diesem Grund kommt es dazu, dass IGI- Steine mitunter günstiger sind

 

Wie erkenne ich, ob der Diamant und das Zertifikat zusammengehören?

Die Diamanten haben eine Laser Inskription in der Rundiste des Diamanten. Dies ist nur unter 20-facher Vergrößerung mit einem geübten Auge sichtbar. Die Inskription ordnet dem Diamanten jedoch eindeutig das jeweilige Zertifikat zu.

Farbige Diamanten

Bei den weißen Diamanten sind vor allem die Farben D - G am meisten nachgefragt. Bei geringer Farbkonzentration durch den Einfluss der Natur haben Diamanten weniger Wert. Erst sobald wieder ein hoher prozentualer Anteil an Farbe beim Diamant vorhanden ist,  sind sie wieder beliebt und es kommt zum Wertanstieg. Dies ist bei der Farbskala für Diamanten der Fall, wenn die Farbe dünkler als die Farbe Z sind.

Die sogenannten Fancy Diamonds, bei denen die Farben im Diamant alle natürlichen Ursprungs sind, werden in unfassbar hohen Preisen gehandelt.
Vor allem für die pinkfarbenen Diamanten werden die höchsten Preise erzielt.  Das liegt daran, das pinke und blaue Diamanten sehr rar sind.
Auch von den rubinroten Diamanten sind nur über 10 Karat auf der Welt bekannt.

Bei unseren farbig behandelten Diamanten wird durch eine identische Nachahmung der natürlichen Bedingungen, die Farbe in den Diamant integriert. Die Technik, die man dafür verwendet nennt sich HPHT (High Pressure, High Temperature) also Hochdruck und Hochtemperatur. Das ist übrigens dieselbe Technik, die man auch für die Herstellung von künstlichen Diamanten verwendet.
Die farbigen Diamanten die in der Natur vorkommen entstehen nämlich durch folgenden Zusatz neben dem reinen Kohlenstoff:
 

  • Gelbe und braune Diamanten: Bei diesen Farben ist zusätzlich ein hoher Anteil an Stickstoff im Diamant vorhanden.
     
  • Blaue Diamanten: Bei blaufarbenen Diamanten ist zusätzlich ein hoher Anteil an Bor im Diamant vorhanden.
     
  • Schwarze Diamanten: Bei schwarzen Diamanten ist zusätzlich ein hoher Anteil an Graphit vorhanden.
     
  • Pinke Diamanten: Die Farbe entsteht durch eine plastische Deformation der Kohlenstoffatome.

 

Eine Revolution?

Tatsächlich lassen sich synthetische Diamanten im Labor schon seit 1956 herstellen.
Insbesondere für die Industrie sind diese nicht mehr wegzudenken, denn natürliche Diamanten decken weniger als 2% des Bedarfs für die industrielle Nutzung. Mittlerweile gibt es den CREATED DIAMOND auch in hervorragender Schmuckqualität.

Diese Entwicklung wird von den meisten Menschen unter vielerlei Aspekten begrüßt, da natürliche Diamanten seltener werden, alte Vorkommen zur Neige gehen und es kaum neue Minen erschlossen. Da Naturdiamanten oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und unglaublichem Energieaufwand in Minen geschürft werden, werben immer mehr Schmuckhersteller wie z.B. das multinationale Unternehmen Pandora damit, ab sofort auf Naturdiamanten zu verzichten. Im Mai 2021 wurde angekündigt, nur noch synthetische Diamanten zu verarbeiten. Sie seien sogar etwas günstiger, hätten dabei aber die gleichen Charakteristiken wie natürliche Diamanten. Diamanten sind nicht nur für die Ewigkeit, sondern auch für jeden, erklärte Unternehmenschef Alexander Lacik. Stars wie Leonardo Di Caprio machen Werbung für diese ethisch reinen und ressourcenschonenden Steine.

In der Branche herrscht also Aufbruchstimmung. Zwar ist die Nutzung an CREATED DIAMOND in der Schmuckherstellung aktuell noch gering wenn man es zum Gesamtmarkt vergleicht,  schaut man sich die Prognosen jedoch an, besteht die Chance, dass der künstlich hergestellte Diamant in einigen Jahren dem natürlichen Edelstein den Rang ablaufen wird.

 

Herstellungsverfahren

Beim synthetischen Diamanten werden zwei Herstellungsmethoden unterschieden - CVD und HPHT:

  • Steht für „chemical vapor deposition“, übersetzt als „chemische Gasphasenabscheidung“ – welches eigentlich ein Beschichtungsverfahren bezeichnet
  • In einer chemischen Reaktion wird aus einem heißen Gas (Plasma, mit Kohlenstoff aus Methangas) der Feststoff (hier Diamant) abgeschieden
  • Dabei wird kein hoher Druck verwendet
  • Es wird ein kleiner Kerndiamant als Keim genutzt, auf dem sich die Atomschichten aufeinander aufbauen, bzw. anlagern
  • steht für „high pressure high temperature“
  • entstehen durch hohen Druck und hohe Temperatur
  • Temperaturen von bis zu 2000°C und einem Druck von 70.000 kg/ cm²
  • Die Voraussetzungen werden durch große industrielle Pressen geschaffen
  • In beiden Verfahren dauert die Herstellung in der Regel mehrere Wochen bis zu Monaten

Vorteile der Created Diamonds

  • Konfliktfrei: Die Diamanten werden nicht aus einer Konfliktregion gewonnen. Daher sind die Steine also zu 100% konfliktfrei und definitiv keine potenziellen sogenannte Blutdiamanten zur Finanzierung von Kriegen.
  • Ressourcenschonend: Um 1 ct Minendiamant abzubauen, werden rund 200 -250 Tonnen Erde bewegt. Das sind ca. 65-70m³ für 1Karat und ein Verhältnis von 0,2 Gramm zu 200.000.000 Gramm oder 1 zu 1 Milliarde. Der Energieaufwand ist immens. Daher ist die Produktion synthetischer Diamanten im Vergleich extrem umweltfreundlicher.
  • CREATED Diamonds besitzen meist auch Einschlüsse wie die Naturdiamanten, das auch diese Steine sehr besonders macht
  • Der Unterschied zu einem natürlichen Diamanten ist mit bloßem Auge oder 10-facher Vergrößerungslupe bei gleicher Qualität absolut nicht zu erkennen
  • Der Preis für CREATED Diamond liegt bei 50-70%  des Naturdiamanten und so kann Ihr Kunde bei gleichem Budget einen größeren Steinbesatz erhalten
  • Natürlich haben dennoch die Naturdiamanten parallel Ihre Daseinsberechtigung

 

Nachteile der Labordiamanten

  • Natürliche Diamanten entstehen unter hohem Druck über mehrere von Millionen Jahren unter der Erde. Sie sind einzigartig und begrenzt verfügbar. Dies ist bei den Labordiamanten nicht der Fall.
  • Der Stein ist künstlich und hat damit nicht die Einzigartigkeit und die „Zeit in der Tiefe“ der Erde verbracht. Genau darum geht es aber manchen Menschen evtl. bei einem Verlobungsring.
  • Im Vergleich zu den natürlich gewachsenen Diamanten und die Seltenheit ist bei den synthetisch hergestellten Diamanten kein wirklicher Widerverkaufswert gegeben
  • Die Verfügbarkeit von hochreinen Steinen - lupenreinen Diamanten (IF) ist sehr begrenzt

 

Synthetische und natürliche Diamanten unterscheiden

Gemmologische Institute stellen auch Zertifikate für synthetische Steine aus, welche genauso wie die natürlichen Diamanten mit einer Lasergravur auf der Rondiste gekennzeichnet werden. Die Erkennung geschliffener synthetischer Diamanten ist ohne Untersuchung im Labor nicht möglich.

Mit der Messung des Absorptionsspektrums im Infrarotbereich kann z.B. das nicht Vorhandensein von Stickstoff nachgewiesen werden. Nur 2% der in der Natur gewachsenen Diamanten weißen keinen Stickstoff auf.

Außerdem lässt sich mit Geräten wie dem Diamond View die für die HPHT- Synthesen charakteristische Verteilung der UV- Fluoreszenz überprüfen.


 

Bleiben Sie auf dem Laufenden bei uns auf Instagram!


 

Besuchen Sie uns vom 24.-27. Februar 2023 an unserem Stand auf der INHORGENTA 2023 in München!