Monokristalliner Diamant

 

Monokristalliner Diamant - allgemeine Informationen über Diamanten


Dass zur Verbrennung des Diamanten (monokristalliner Diamant) Sauerstoff nötig ist und dass dabei Kohlensäure entsteht, stellte im Jahr 1772 der französische Chemiker Lavoisier fest. Damit war der Verdacht gegeben, dass ein monokristalliner Diamant nichts anderes als Kohlenstoff sein könnte.

Weitere Untersuchungen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts, vor allem durch Tennant (1797), Guyton de Morveau und schließlich Humphrey Davy, brachten den endgültigen Beweis für diese Annahme. Diamanten dienen im Übrigen auch als Abrichtdiamant, Abrichtstäbchen oder CBN Körnung.

 

Auch auf den kleinsten Diamanten sind häufig dreieckige Ätzfiguren zu erkennen. Sie entsprechen der überwiegenden Kristallform, in der das Mineral auftritt, dem Oktaeder. Man kennt daneben auch das Rhombendodekaeder, den Würfel und vor allem das Hexakisoktaeder, eine sehr kennzeichnende Form für den Diamanten. Nicht selten treten Zwillinge nach dem Oktaeder und auch lamellare Verzwillingung auf. Charakteristisch sind abgerundete Kanten sowie gekrümmte Flächen und Ätzfiguren als Folge nachträglicher Wiederauflösung bzw. Anätzung.